Fotograf: Fotokrat

 

Regionale Unterstützung: Mehrgenerationenhaus in Haste

Das Mehrgenerationenhaus Haste (MGH) in Trägerschaft der Katholischen Familienbildungsstätte Osnabrück ist bereits seit 2005 ein bunter Begegnungsort und Treffpunkt  für Menschen aller Generationen, Kulturen und Religionen. Als eines von inzwischen ca. 500 MGHs bundesweit setzen wir uns entsprechend den Zielen des Förderprogramms dafür ein, den Austausch und das Miteinander von Menschen und Generationen vor Ort zu fördern, ganz im Sinne von „sorgenden Gemeinschaften“ und eines lebendigen „Quartiers für Alle“.

Unser Haus steht von daher grundsätzlich allen Stadtteilbewohnern und Interessierten offen und wir freuen uns jederzeit auch über neue Gesichter, tatkräftige Unterstützung und Ideen, die unser vielfältiges Angebot ermöglichen und bereichern. Unser buntes „Programm“ wird von einem Team aus einer hauptamtlichen Leitung in Teilzeit, einigen Honorarkräften und ca 30 freiwillig Engagierten getragen, die miteinander ganz unterschiedliche Angebote gestalten.

So treffen sich Menschen – meist der 50+ und Ü60er- Generation – zu Angeboten im Freizeit und Fitnessbereich    wie Walking, Handarbeiten, gemeinsames Frühstück oder Spielenachmittage.

Von montags bis donnerstags kommen   ausserhalb der Ferien   täglich im Rahmen der „Generationenmahlzeit“ ca 25 Personen zwischen 6 und 90 Jahren zum gemeinsamen Mittagessen ins Haus und im Anschluss unterstützen jeweils 3 bis 4 Ehrenamtliche  mit Hilfe einer kompetente Fachfrau knapp 20 Grundschulkinder beim Lernen und der Bewältigung ihrer Hausaufgaben.

Ausserdem gibt es für Menschen, die aus anderen Kulturen stammen, verschiedene ehrenamtlich geleitete Sprachkurse, Unterstützung bei Alltagsproblemen und Möglichkeiten zur Begegnung miteinander etwa im offenen interkulturellen Cafe. Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung spielen auch bei anderen Angeboten – wie etwa dem Demenzcafe oder der Krabbelkindergruppe eine wichtige Rolle. Durch Sponsorengelder sind uns ab und zu auch besondere Projekte möglich wie etwa ein Trommelkurs für alle Generationen oder die Produktion eines selbst erdachten Märchens als Hörspiel-CD.

Durch Vernetzung und offene Angebote im Haus hoffen wir, dass noch mehr Menschen über ihre Ideen und Wünsche miteinander ins Gespräch kommen, sich gegenseitig unterstützen  und unseren Stadtteil aktiv mitgestalten.